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Anästhesie und Intensivmedizin

Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie
Dr. Friedrich-Wilhelm Eichler
Tel (05751) 93 1225
Fax (05751) 93 1020
anaesthesie(at)kkh-rinteln.de

Behandlungsspektrum

Die Fachabteilung für Anästhesie und Intensivmedizin

Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin wird von Chefarzt Dr. med. Friedrich-Wilhelm Eichler geleitet.

Zu seinem Team gehören die Oberärzte Matthias Vogel und Jan Bergmann sowie die Fachärzte Shahla Rahel und Dr. med. Natalie Weyer.

Die Mitarbeiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin sind verantwortlich für die Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von Allgemein- und Regionalnarkosen im stationären und ambulanten Bereich. Im vorbereitenden Gespräch wird das geeignete Verfahren unter Berücksichtigung vorliegender Erkrankungen ausgewählt. Dabei werden Patientenwünsche respektiert, soweit sie medizinisch vertretbar sind.
Im großen Umfang kommen intravenöse Narkosetechniken zur Anwendung, die sich durch ein hohes Maß an Verträglichkeit auszeichnen. Moderne Narkose- und Überwachungsgeräte stehen zur Verfügung. Hierzu gehört auch die Überwachung der Hirnstromkurve (EEG), die den Patienten wirksam vor zu flacher, aber auch unnötig tiefer Narkose schützt.

Sofern es von dem Patienten gewünscht wird und von der Operation her machbar ist, kommen auch regionale Narkoseverfahren mit örtlichen Betäubungsmitteln zur Anwendung. Darüber hinaus hat sich der Einsatz regionalanästhesiologischer Kathetertechniken etabliert. So kann bei großen Knieoperationen, Schulter-Arm-Operationen, thorax- und abdominal-chirurgischen Eingriffen eine wirkungsvolle Schmerzausschaltung gewährleistet werden.

Zur Vermeidung von Fremdbluttransfusionen steht bei größeren operativen Eingriffen ein Gerät zur Wiederaufbereitung und Rückführung des bei der Operation verloren gegangenen Blutes zur Verfügung (maschinelle Autotransfusion).

Besonderer Wert wird im Anschluss an die Operation auf eine gute Betreuung im Aufwachraum gelegt. Hier werden Wundschmerzen, evtl. auftretendes Übelkeitsgefühl und mögliches Kältezittern adäquat behandelt.

In der Abteilung arbeiten ausschließlich Fachärztinnen und -ärzte. Somit kann eine hohe Versorgungsqualität gewährleistet werden. Operation und Narkose wecken auch heute noch bei vielen Patienten Besorgnis und Ängste. Diese abzubauen und ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln ist eine der wichtigsten Aufgaben aller Mitarbeiter der Abteilung.

In der von allen Fachabteilungen zu nutzenden Intensivstation  werden Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen, Komplikationen und schweren Organfunktionsstörungen medizinisch versorgt.
Internisten, Chirurgen, Gynäkologen und Anästhesisten sind für die entsprechende Diagnostik und Therapie gemäß ihrer fachärztlichen und fachgebundenen Kompetenz zuständig.

Moderne Monitoranlagen sorgen für eine präzise Erfassung und Registrierung aller wichtigen Körperfunktionsdaten. So kann jederzeit akut lebensbedrohlichen Situationen sicher und wirkungsvoll begegnet werden.
Moderne Techniken der Atemhilfe, der Kreislaufunterstützung sowie der künstlichen Ernährung kommen indikationsgerecht zum Einsatz.

Alle ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter sind bemüht, den Patienten und ihren Angehörigen die gerade in kritischen Krankheitsphasen nötige Geborgenheit zu vermitteln. Hierzu dient auch eine großzügige Besuchszeitenregelung.

Rettung im Notfall

Das Kreiskrankenhaus Rinteln ist in ein gut funktionierendes Notfallrettungssystem eingegliedert. Die Ärzte mit der zusätzlichen Qualifikation „Rettungsmedizin“ versorgen die Notfallpatienten unser Region schon vor der eigentlichen Krankenhausbehandlung am Unfallort und im Rettungsfahrzeug in bewährter Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz.
Neben den Ärzten des Krankenhauses Rinteln sind auch niedergelassene Kollegen, die die notwendinge Qualifikation besitzen, beteiligt. So ist eine reibungslose und vor allem schnelle Hilfe im Notfallrettungssystem garantiert.